Hugo Hasse
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Liebe Freunde,
Frieden
ist ein wirklich großes und großartiges Unternehmen im menschlichen Geist.
Wir laden Dich ein dabei mitzumachen:
Alle äußeren Konflikte finden sich in mir wieder.
Wir können die Dinge im Aussen nicht immer verändern, aber wir können Sie nutzen um zu lernen und uns selbst und unsere Sicht auf die Welt zu verändern.
Ich möchte Dich ermutigen, auch in Dir danach zu suchen.
Warum sollten wir das tun?
Weil Frieden im einzelnen Menschen - in Dir und mir- Frieden entsteht. Wo sollte er sonst herkommen als aus uns selbst? In uns liegt ein viel größeres Verlangen, als unser Verlangen nach Krieg und Gewalt.
Es mag sein, dass es menschheitsgeschichtlich noch ein wenig dauert, aber wir können ihn sofort und ohne Abhängigkeit von Außen in uns selbst finden und dann auf unser kleines Umfeld ausdehnen. Ist das ein guter Grund? :-)
Also lass uns heute den Konflikt in der Welt anschauen und ihn in uns wiederfinden um uns dort für Frieden zu entscheiden.
"Es gibt keinen Weg zum Frieden,
Frieden ist der Weg."
(Mahatma Ghandi)
Gewalt
gegen uns selbst und gegen einen anderen Menschen auszuüben ist kein geeigneter Weg um Frieden zu finden.
Alles hängt miteinander zusammen und die Gewalt selbst ist das Problem.
Gewalt besteht aufgrund unserer alten Überzeugung, dass es außerhalb etwas gibt, das nichts mit dem einzelnen Menschen zu tun hat und das uns irgendwie bedrohen könnte.
Gewalt entsteht aus Angst vor dem „Anderen“ – aus einer Sichtweise, die wir angenommen haben. Die Sichtweise der Getrenntheit aller Dinge voneinander. Wissenschaftlich, ökologisch, wirtschaftlich und politisch ist diese Idee längst überholt.
Wo genau ist die räumliche Grenze zwischen Ost und West, zwischen Oben und Unten oder zwischen Richtig und Falsch? – Ist nicht alles miteinander verbunden? Müsste es nicht OSTWEST, OBENUNTEN und RICHTIGFALSCH heißen? Kann ich das Außen von dem Innen losgelöst sehen, wenn doch zumindest die Wahrnehmung immer in mir stattfindet? Noch dazu wenn immer ich es bin, der die Dinge interpretiert? Wo findet Wahrnehmung statt? Gibt es auch ein INNENAUSSEN? – Ist dies nicht der wahrnehmende Mensch?
In einer Welt, in der wir polarisieren, ist der „Fromme“ Tibeter untrennbar verbunden mit der chinesischen Besatzungsmacht. Wenn wir den Konflikt so sehen, bedingen sie einander. Zwei scheinbare gegensätzliche Interessen prallen aufeinander und erscheinen uns als Konflikt. Unser größtes Problem als Menschheit beruht auf diesem alten Verständnis der Dinge. Aus einer sich in unserer Zeit verändernden Sichtweise.
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, wir sollten mit Offenheit und unserem Leben für das einstehen, an was wir glauben und was für wertvoll halten aber könnte dies nicht wirklicher Frieden sein? – Wie macht man das – wirklichen Frieden?
Ich bitte Dich heute - einen Moment lang Deinen Geist auf den Konflikt in Tibet zu richten und ihn zu fühlen. Ich sende Dir hier einen Link zu Bildern, Videos und Texten zu dem Thema. Sicher findest Du mehr bei Google.
http://www.zeit.de/themen/international/tibet/index
Lass Dich davon berühren – Verurteile jedoch nicht, sondern sieh einfach die Dinge wie sie sind. Vielleicht nimmst Du sie zuerst polar wahr und Du siehst einen Interessenkonflikt.
Dann fühl denselben Interessenkonflikt in Dir.
Einerseits willst Du dann (ver-)urteilen, andererseits möchtest Du ja auch etwas „Gutes“ tun und Frieden schaffen. Wie soll das gehen?
Such erst einmal nicht nach einer Lösung, denn:
Den Konflikt wirklich zu spüren, ist sehr wertvoll für uns Menschen.
Wir handeln oft sehr schnell, um diese Intensität - diesen "Treibstoff" in uns nicht zu fühlen und beziehen dann irgendeine Stellung auf der einen Seite. Ist die andere Seite in uns dann aber wirklich „verschwunden“? Hat sich der Konflikt damit gelegt oder beginnt er gerade erst richtig? Vielleicht geht es gar nicht darum Stellung zu beziehen?
Entscheide Dich nicht für die eine, oder andere Seite des Konflikts, sondern entscheide Dich für das, was Du wirklich willst - Frieden. Auch wenn Du selbst keinen Ausweg aus dem Dilemma siehst. Er liegt nicht in der Entscheidung für die Tibeter, oder die Chinesen. Er liegt in Deinem Wunsch, Deinem Sehnen und Deinem Ruf nach einem umfassenden Frieden für Dich und alle Beteiligten.
Ein Mensch, der sich vor allem anderen nach Frieden sehnt, wird danach streben und ihn auch finden. Wir Menschen haben schon viel Schwierigeres geschafft als das, jedoch nichts Großartigeres.
Heile die Idee von „Recht haben“ in jedem Konflikt, indem Du ganz nüchtern feststellst, dass sich beide Seiten einander bedingen. Und dann fühle den Konflikt in Dir.
Alle Menschen
sehnen sich nach Frieden
Chinesen, Tibeter und alle Menschen auf der Welt, unabhängig von dem was wir tun. Auch wenn Du, der diese Zeilen liest, vielleicht Waffenhändler, Mönch, Olympiabegeisterter oder der chinesische Premier bist, sehnst Du Dich im Grunde nur nach Frieden. – Du hast bis zu diesem Zeitpunkt nur andere Ziele etwas höher gestellt. - Entscheide Dich jetzt noch einmal!
Wünsche Dir mit mir und allen Menschen auf der Welt von ganzem Herzen eine andere Sicht auf die Dinge und sende Deinen Wunsch nach Frieden überall hin in die Welt, die Du betrachtest.
Sende Ihn heute besonders auch nach Tibet, wo sich Menschen mit Ihrem Leben in der Idee von Trennung begegnen. Wir lernen gemeinsam uns nicht für den Konflikt in irgendeiner Form zu entscheiden, sondern für eine wirkliche individuelle und gesellschaftliche Lösung.
Danke für Dich und danke für Euch,
dass Ihr mir meinen Weg zeigt und mich begleitet.
Liebe,
Hugo Hasse
Schreib mir zu diesen Themen unter:
innenaussen@Hugo-Hasse.de oder auf der
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