Friedensfahrt mit dem Rad nach Berlin
FRIEDENSFAHRT NACH BERLIN – EIN RÜCKBLICK
Abfahrt war am 25. Juli 2020, um 17:00 Uhr – im Anschluss an die Friedensmeditation und Kundgebung am Rostocker Brunnen der Lebensfreude.
Während meiner Fahrt, die auch durch kleine Städte und Dörfer führte, interviewte ich über 200 Leute zu den Themen Corona, Corona-Erkrankte und -Verstorbene. Bis auf einen Menschen, über dessen Vater als erster Corona-Toter in Brandenburg in den Zeitungen berichtet wurde, kannte niemand einen betroffenen Menschen, weder Erkrankte noch Verstorbene direkt. Der Vater verstarb mit 81 Jahren und schwersten Vorerkrankungen.
So viele Menschen haben Fragen aufgrund der Maßnahmen zur angenommenen Pandemie, die auch heute – 6 Monate nach der Fahrt – immer noch nicht beantwortet werden. Ich freue mich, dass immer mehr Menschen darauf bestehen, Antworten zu bekommen zu den starken Einschränkungen in ihrem Leben. Man muss dazu, meines Erachtens, nicht viel wissen.
Unterwegs sagte eine ältere Dame zu mir: „Wissen Sie, ich bin in der DDR groß geworden. Ich weiß, was das hier ist und schaue mir nur die aktuellen Todeszahlen an. Gibt es keine Übersterblichkeit, gibt es auch keine Pandemie. Corona ist für mich eine Grippe. Das was uns krank macht, ist in uns, wenn wir nicht gesund leben.“
Ich fand das ein bemerkenswertes, nachdenklich stimmendes Statement. Die aktuellen Todeszahlen zur Übersterblichkeit finden Sie hier.
Auf der Fahrt mit dem Fahrrad zeigt sich sehr schnell die wirkliche Kraft in unserem Leben, die ausschließlich in der Natur und im Leben selbst liegt. Ohne das Leben in jeder Zelle unseres Körpers sind auch wir Menschen nichts – Staub.
Mein Körper gewöhnte sich schnell an die ungewohnte Anstrengung beim Fahrradfahren und an den Rhythmus der Natur. Schon nach kurzer Zeit wachte ich mit dem Sonnenaufgang auf und ging zum Sonnenuntergang schlafen. Körper und Geist regenerierten sich viel schneller als ich es für möglich gehalten hätte, obwohl ich ja täglich mit der Heilkraft des Lebens arbeite.
Jede dieser Erfahrungen ermutigt mich, allen Menschen und in jeder Situation zu empfehlen, sich dem Leben und seinen Rhythmen anzupassen. Wir brauchen sehr wenig, um glücklich zu sein. Das Beobachten von Natur und natürlichen Vorgängen hilft uns dabei, uns zu orientieren und uns darüber klar zu werden, was uns gesund hält: Bewegung, Ernährung, sinnvolle Tätigkeit und eine freudvolle Beziehung mit der Natur, mit anderen Menschen und sich selbst. Wer diese einfachen Wege geht, braucht nur selten einen Arzt, wenig oder keine Medikamente. Das Leben ist ein sich selbst erhaltender Prozess. Es sorgt für sich selbst – auch in unserem Körper. Glücklicherweise schenkt sich uns das Leben, ist völlig kostenlos und immer für uns da, wenn wir uns ihm nach jeder kleinen Verirrung wieder zuwenden.
Kurz und knapp: Nehmt Euch immer wieder Auszeiten in der Natur, entspannt Euch, freut Euch an Eurem Sein und an anderen Lebewesen. Entspannung ist Medizin für Körper, Geist, Emotionen, Beziehungen und unsere Gesellschaft. Wendet Euch dem Leben zu und alles wird gut. Das ist keine Philosophie, sondern ein Versprechen.
Liebe(s) Grüße aus Rostock
Hugo und Freunde 🙋♂️❣️🚲

Herzlichen Dank an Jörg Bänder und den Bike Market Rostock für die Begleitung und freundschaftliche Unterstützung der Reise.